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Gefallenenehrenmal (Parkschule)

Ein umstrittenes Denkmal zwischen Expressionismus und Nazi-Ästhetik. Eigentlich als Mahnmal, das an die Schrecken des Ersten Weltkrieges erinnern sollte und in Gedenken an die Opfer errichtet wurde, steht hier der heroische Kriegsrückkehrer im Mittelpunkt. Klassische Vergeltungspropaganda: von Doktor Wilhelm von Opel beauftragt und 1929/30 von Ludwig Spiegel errichtet, so heißt es in der damaligen Opel Werkszeitung „Opel-Geist“:

„Schaffen wir die unerlässlichen Voraussetzungen für unseren Wiederaufstieg, für unseren endgültigen Sieg und vollenden damit, was unsere Gefallenen erstrebt haben: ein freies, glückliches Volk auf freiem Grund! Diese Erkenntnis verpflichtet aber gegenüber den Toten: Ehren wir ihr Gedächtnis, indem wir ihren Willen vollstrecken.“

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