23. April 2026
Jüdisches Leben
Jüdisches Leben
Hier beginnt eine Spurensuche durch Rüsselsheim: Jede Station dieser Rallye erzählt von Menschen, Orten und Lebensgeschichten, die zum jüdischen Leben der Stadt gehörten. Sie laden dazu ein, genauer hinzusehen, zuzuhören und Erinnerung im heutigen Stadtraum neu zu entdecken.
Stationen
-
1
Stolpersteine
Die Stolpersteine in Rüsselsheim erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie liegen vor ihren letzten selbstgewählten Wohnorten und holen ihre Namen und Geschichten zurück in den Alltag der Stadt. Als sichtbare Zeichen der Erinnerung machen sie deutlich, dass Verfolgung und Gewalt nicht abstrakt waren, sondern mitten in der Nachbarschaft begannen. -
2
Alte Synagoge
Die alte Synagoge in Rüsselsheim war über viele Jahre ein religiöses und kulturelles Zentrum der jüdischen Gemeinde. Sie stand für Gemeinschaft, Glauben und Zugehörigkeit, bis sie in der Zeit des Nationalsozialismus zerstört wurde. Heute erinnert der Ort an ein ausgelöschtes Stück Stadtgeschichte und mahnt, jüdisches Leben in Rüsselsheim nicht zu vergessen. -
3
Zwangsarbeit
Während der NS-Zeit mussten auch bei Opel in Rüsselsheim zahlreiche Menschen Zwangsarbeit leisten. Sie wurden entrechtet, ausgebeutet und unter harten Bedingungen zur Arbeit gezwungen – oft fern ihrer Heimat und ohne Schutz vor Gewalt und Willkür. Dieses Kapitel der Stadtgeschichte erinnert daran, wie eng Industrie, Krieg und Unmenschlichkeit miteinander verbunden waren. -
4
Jüdisches Leben
Jüdisches Leben in Rüsselsheim existiert seit dem 17. Jahrhundert