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Tag : Vernapark

Trompe L´Oeil


Ein weiteres Gestaltungsmerkmal der Gartengestaltung des 18. und 19. Jahrhunderts, ist das Anlegen von künstlichen Ruinen. So auch im sogenannten Verna-Park. An der Südseite der Ruine befindet sich ein Torbogen und hat man genügend Abstand vom Torbogen, erblickt man eine weite Landschaft, eine illusionistische Malerei, eine sogenannte Trompe L´Oeil (frz. „täusche das Auge“). Eine Methode die bereits im Mittelalter entdeckt wurde, allerdings erst in der Renaissance ihre Blütezeit erlebte.

Folgende Inschrift ist an der Ruine angebracht.

Illusionistisches Landschaftspanorama. Teil der künstlichen Ruine des Landschaftsgarten, um 1865. Urspürngliche Malerei mehrmals verändert.

Bei der letzten Veränderung im Jahr 1996 wurde das ursprünliche Ölgemälde durch den Künstler Uwe Wenzel durch eine digitale Druckgrafik ersetzt. Uwe Wenzel war Mitbegründer der Künstlergruppe „Wendemaler“, die maßgeblich in den 90er Jahren das Stadtbild in Rüsselsheim geprägt haben.


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Verna Park (Stadtpark)

 

Alles beginnt 1839, als Freifrau Wilhelmine von Verna und Freiherr Ludwig von Verna ein Rüsselsheimer Amtshaus inklusive 56000qm Felder erwerben. Das Amtshaus wird zum Palais Verna umgestaltet, heute findet man das Ordnungsamt in dem Gebäude. Die Felder werden im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet.

Besondere Merkmale des Parks sind  die künstliche Ruine, die Eremitage, der Monopteros, der Teich, eine Voliere, eine Sonnenuhr und die Überreste eine Grotte. Besonders im Frühjahr und Sommer zeigt der Park sein Blütenmeer aus 200000 Blumen. Des weiteren prägen 500 Bäume das Parkbild,

1911 erwirbt die Stadt Rüsselsheim das Gelände und seit 1912 ist der Verna Park als Stadtpark auch öffentlich zugänglich.

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2 years, 2 months ago Kommentare deaktiviert für Verna Park (Stadtpark)