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Category : gebäude

Alter Friedhof

Ursprünglich gehörte der alte Friedhof zur Ortschaft Seilfurt: Heute erinnert nur noch der Torbogen auf dem ehemaligen Friedhofsgelände an die einstige Existenz von Seilfurt. Der Seilfurter Friedhof wurde auch von der Gemeinde Rüsselsheim und Haßloch genutzt. Hier ruhten einst 1138 Pestopfer. 1918 wurde der Generalplan aufgestellt, den Waldfriedhof anzulegen und und bestehende Gräber umzubetten.

Ab 1919 waren Bestattungen auf dem alten Friedhof nicht mehr möglich. Heute entdeckt man noch die verschiedensten Grabmalformen des 19. Jahrhunderts, von Pfeilern zu Naturdenkmälern oder Kriegerdenkmälern.

Seit 1924 ist der Friedhof auch Heimat des Opel Mausoleums.

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Alte Mühle im Verna Park

Die 1850 als Eremitage angelegte, künstliche Mühle beherbergte einst eine Dampfmaschine, welche die Kranichskulptur im  Teich und andere Wasserspiele antrieb. 1976 wurde sie jedoch umgebaut und dem nahegelegen „Haus der Senioren“ zur Verfügung gestellt.
Durch einen Brand 1992 konnte die unter Denkmalschutz stehende Mühle nicht mehr genutzt werden. 1995 war aufgrund fehlender Mittel nur eine Sanierung der Fassade möglich. Erst im Sommer 2017 war eine komplette Instandsetzung möglich.

Als Kind, vorallem nach dem Brand, hatte ich immer ein mulmiges Gefühl, denn genauso stellte ich mir immer ein Hexenhäuschen vor, die besonders hohen Bäume und die künstlichen Ruinen im Verna Park verstärkten das Gefühl, des mystischen Märchenwaldes für mich.

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Alte Opel Rennbahn

In den 20er Jahren die schnellste Rennstrecke Europas, der Ovalkurs mit den hohen Steilwandkurven, ermöglichte Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Von 1919 bis 1930 wurde die Strecke sowohl für Rennen als auch als Opel Teststrecke genutzt.

Hier wurde unteranderem der legendäre Raketenwagen Opel RAK1 getestet. Ab den 30er Jahren sind der Nürbugring und der Hockenheimring für Rennen interessanter gewesen und ab 1946 wurde die Rennbahn stillgelegt. In ihren Hochzeiten, kamen bis zu 50000 Menschen zu den Rennen.

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Heute  hat sich  die Natur ihr Reich zurück erobert, die im Wald gelegenen Reste der Rennstrecke kann man nur noch zu einem ganz kleinen Teil wieder erkennen. Die Aussichtsplattform mit der Geschichte und historischen Bildern gibt den Hauch von dem Gefühl wieder. Wenn man in der Stille des Waldes die Augen schliesst kann man ganz leise noch das Motorengeheule wahrnehmen.

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Alte Synagoge


Im Jahr 1845 errichtet die Stadt Rüsselsheim im Ortskern eine neue Synagoge. Als neues religiöses und gemeinschaftliches Zentrum, befand sich neben einem Gebetsraum, auch eine jüdische Schule sowie ein rituelles Tauchbad, eine sogenannte Mikwe, im Gebäude.

Der Schatten des zweiten Weltkrieges machte auch vor Rüsselsheim nicht halten und forderte auch etliche jüdische Opfer. Während der Progromnacht 1938 zertörsterten SA Abteilungen die Inneneinrichtung komplett, da ein nicht jüdisches Ehepaar in einem Teil des Hauses wohnte, verzichtete man auf ein völliges zerstören des Gebäudes. Ein Wiesbadener Architekt erstand das Haus zum Spottpreis und machte aus der einstigen Synagoge eine Wohn- und Bürohaus. Durch die Umbauten ging jeder Bezug zum Gotteshaus verloren und auch die jüdische Gemeinde war durch den  grausamen Krieg nur noch ein Relikt. Wer sich für die Geschichte der Naziopfer in Rüsselsheim interessiert, sollte unbedingt auch das Kunstprojekt Stolpersteine unterstützen.

Seit 2005 wird das Gebäude nicht mehr als Wohnhaus genutzt und wurde von der gewobau Rüsselsheim gekauft mit dem Auftrag eine Gedenkstätte für die jüdische Gemeinde zu errichten. Am 01. August 2008 wurde die Stiftung „Alte Synagoge“ gegründet, die genau diesem Auftrag nach geht: Dem Gebäude und den Menschen, die dort einst Ihrer Religion nachgingen den notwendigen Respekt zu zollen und die Geschichte in Erinnerung zu holen und zu halten. Optisch erinnern stilisierte Fenster und eine angedeutete Eingangstür auf der Fassade an die ehemalige Synagoge, sowie eine Gedenktafel.


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Barockkirche in Bauschheim

1712 lässt der Baumeister Friedrich Sonnemann, an der Stelle einer Wehrkirche aus dem Mittelalter eine, diese Kirche im Barockstil bauen. Aus dem Mittelalter ist noch ein Teil der Umfassungsmauer erhalten inklusive dem Torhaus mit einem gotischen Eingang, als Indiz für das Alter.

 

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Festung


Zur Geschichte der Rüsselsheimer Festung: 1399 ließen die Grafen von Katzenelnbogen ein gefestigstes „Haus“ in der Ihres Dorfes Rüsselsheim errichten. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg stetig ausgebaut, besonders 1479 durch die Landgrafen von Hessen. Als Festungsanlage mit Gräben, Wällen und Bollwerken ist die Festung 1546 fertiggestellt worden und war eine der vier hessischen Landesfestungen. Im Festungs-Quartett hätte die Rüsselsheimer eher schlecht abgeschnitten: Denn in Kriegszeiten waren „nur“  800 Fußknechte und 200 Reiter untergebracht und auch nur 79 Geschütze. Dennoch hatte die Festung einen wichtigen Anteil an der Verteidgung des hessischen Territorialstaates und blieb während des Schmalkaldischen Krieges im Jahr 1547 unversehrt. Allerdings galt der Krieg als verloren die Festung wurde wie zu dieser Zeit üblich abgeschleicht. Jedoch schon 1560 wurde die Festung wieder errichtet.

Am 06. April 1689 wurde die Festung dann endgültig von französischen Truppen während des Pfälzischen Erbfolgekrieges gesprengt. Die Ruinen wurden zwar zwischenzeitlich als Gefängnis oder Lazarett genutzt, es ist sogar überliefert, dass die Gewölbekeller zru Champignonzucht genutzt wurden und während des zweiten Weltkriegs gab sie vielen Rüsselsheimern Schutz vor Luftangriffen. Im Jahr 1954 erwarb die Stadt Rüsselsheim die Festung von dem Land Hessen – 1957 wurden Teile der Anlage wurden als Jugendherberge genutz und seit 1976 bietet die Festung dem Stadt- und Industriemuseum sowie dem Stadtarchiv ein zu Hause.  In den 90er Jahren wurde die Festung aufwendig und denkmalgerecht restauriert.


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Grundschule Innenstadt

Die heutige Grundschule Innenstadt in der Schulstraße fand ihren historischen Ursprung um die  Jahrhundertwende, mit der Gründung einer Volksschule im Jahr 1903.
In den 1930er Jahren entwickelte sie sich zur Oberrealschule bis hin zum Realgymnasium, die wachsenden Jahrgänge machten diverse bauliche Erweiterungen notwendig, der Wandel war auch für Namensänderungen verantwortlich und so war der letzte bekannte Name Immanuel Kant Schule. Die Immanuel Kant Schule bekam aufgrund der Schülerzahl ein neues Gelände. Zwischenzeitlich ist das Gebäude in der Schulstraße vom Roten Kreuz genutzt worden.
Bevor die Parkschule 1969 Jahrgänge auslagerte und seit 1972 kennen wir das Gebäude als Grundschule Innenstadt

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Historischer Weinberg


Wer hat es erfunden, die Rüsselsheimer – Zu den bekanntesten Exporten aus Rüsselsheim gehören nicht nur Autos, Fahrräder und Nähmaschinen, sondern auch der Riesling. Wie? Ihr denkt bei Riesling-Rebsorten an den Rheingau? Fast richtig, aber tatsächlich findet der Weinbau in der Gemarkung Rüsselshein 1401 seine erste Erwähnung. 1980 entdeckt der Direktor des Weinguts Domaine Reinhardshausen Josef Staab, in Kassel eine Urkunde, bei der es sich um die erste Erwähnung der Rebsorte Riesling handelt: Am 13. März 1435, setzt der der Amtmann Klaus Kleinfisch, Kellermeister des Grafen Johann IV von Katzenelnbogen seinen Namen unter eine Rechnung:

„Hierin wird die Geldausgabe von 22 Solidi umb seczreben rießlingen in die wingarten“

Was soviel bedeutet wie, 22 Schillinge für die Ausgabe von Riesling Setzreben für die Weingärten.  Als 1980 der damalige Oberbürgermeister Rüsselsheims, Karlheinz Storsberg, davon erfährt, lässt er kurzerhand in der Frankfurter Straße einen 800qm großen Weingarten mit 100 Reben anlegen.

1982 gab es dann die ersten 165 Flaschen Rüsselsheimer Riesling und 1985 wurden daraus schon 420, im selben Jahr wurde zum 550 Jährigen Jubiläum des Rüsselsheimer Weines wieder Rüsselsheimer Riesling ausgeschenkt. Seit 1985 wird der historische Weinberg von den Winzerfreunde Rüsselsheim gepflegt, dazu gehört die Kultivierung der Rebstöcke sowie die Weinlese und das Keltern.

Inzwischen existieren 275 Rebstöcke auf 11 Reihen und erzielt wird ein Ertrag von 300 Liter pro Jahr. Die exklusiven Weinflaschen sind mehr als begehrt, nicht nur weil es sich um eine Rarität handelt, sondern auch weil jedes Jahr das Etikett von einem regionalen Künstler gestaltet wird.

Die Winzerfreunde Rüsselsheim organisieren auf Wunsch sogar Besichtigungen und Weinverkostungen.


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Hotel Adler


Ein Schild über dem Eingang weist auf das Jahr 1910 hin. Doch geht die Geschichte des Adlers  in der Frankfurter Straße viel weiter zurück.
Als Restaurant mit Tradition war „der Adler“ bekannt. Ursprünglich 1750 erbaut musste das Gebäude allerdings 1906 auf grund der maroden Holzkonstruktion abgerissen werden.
Vier Jahr Später entstand und das Hotel Adler mit Ballsaal an dieser Stelle. Ende der dreißiger Jahre befand sich am Hotel Adler auch eine sogenannte „Eiserne Jungfrau“,
dabei handelt es sich nicht um ein mittelalterliches Folterinstrument, sondern um eine Zapfsäule. In den Anfängen der Automobilindustrie war das Verkaufen von Krafstoff ein Nebenverdienst für Gaststätten, Restaurants, Hotels und Apotheken.
Heute hat das Hotel Adler 24 Zimmer, ein á la carte Restaurant sowie einen Ballsall.


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Kirche Heilige Dreifaltigkeit


Die Dreifaltigkeitskirche an der Wied, befindet sich in einem der schönsten und imposantesten Stadtteilen Rüsselsheims, nämlich Haßloch. Von der ursprünglich im Jahr 1686 als Kapelle erbauten Kirche, ist nur der Ostchor noch erhalten. Am 24. Juli 1910 erfolgte unter Pfarrer Georg Brüssel, die Grundsteinlegung für den uns heute bekannten Sakralbau. Das noch erhaltene barocke Altarbild, dass die Dreifaltigkeit darstellt, ist auch Namensgeber für die Kirche.  Bis 1972 befand sich hinter der Kirche das einstöckige Pfarrhaus, dass 1810 auf dem ehemaligen Burghügel erbaute wurde. Heute finden wir das Altenwohnheim an dieser Stelle. Geschichsträchtig ist nicht nur die Kirche, sondern auch Haßloch an sich: Haßloch wurde 1951 eingemeindet. Doch beginnt die Geschichte viel früher, 1330 gibt das Kloster Eberbach seinen Klosterhof an Kuno von Falkenstein. Er lässt die Wasserburg Haselach erbauen, doch ein langjähirger Streit zwischen Kuno von Falkenstein und Erzbischof Gerlach von Nassau führt dazu das 1356 die Burg an den Erzstift von Mainz übergeben werden muss. Mainz erwirbt nicht nur die Burg sondern auch das Recht an Ort und Stelle eine Stadt zu errichten, in dieser Zeit entsteht das Dorf Haßloch und bleibt bis 1803 mainzisch.


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LSR

 

Am 17. März 1929 verkaufen die beiden Brüder Wilhlem und Friedrich, 80% der Firmenanteile an General Motors. Bis dahin war Opel Deutschlands größter Autohersteller. Doch die Weltwirtschaftskrise ermöglichte es GM ab 1931 Opel vollständig zu übernehmen.
Trotz des Aufstiegs der NSDAP zog sich GM nicht aus Rüsselsheim zurück, im Gegenteil jüdische Mitarbeiter wurden entlassen oder nach Amerika versetzt. Die zivile Autoproduktion hielt bis 1940 an und erst nach Anordnung durch die Reichsregierung wurden nur noch LKWs des Typs „Blitz S“ hergestellt. Was der Käfer für das Volk war, das war der Blitz S für die Wehrmacht. Durch die moderne Fliessbandtechnik der Amerikaner, wurden dann auch schnell Torpedo und Raketenteile gebaut. Selbst Flugzeugteile für die JU88 oder die Messerschmidt 262 wurden in Rüsselsheim gefertigt.  Was das ganze mit dem Bild zu tun hat und was LSR bedeutet erzähle ich euch gleich:

Die Allierten beschlossen strategisch wichtige Ziele durch Luftangriffe zu zerstören und somit rückte auch Rüsselsheim auf den Radar. Ingesamt kam es zu 6 Luftangriffen durch die Allierten, dabei kamen 500 Menschen in Rüsselsheim ums Leben und ein Drittel der Wohnungen wurden zertsört . Die schwersten Bombennächte erfolgten am 13. August und  am 25./26. August 1944. Beide endeten in schwere Tragödien: Am 13.August verfehlten Bomben das Opelwerk und zerstörten Königstädten, diese Nacht geht als die Bombennacht in die Rüsselsheimer Geschichte ein. Am 26. August endete die Gefangennahme von Allierten in Lynchmorde, rund 100 Rüsselsheimer verfolgten acht US-Soldaten, sechs wurden getötet. 

Das Opelwerk hatte insgesamt zwei Luftschutzbunker mit Platz für 3000 Menschen. Zu dieser Zeit, hatte Rüsselsheim ca. 15000 Einwohner, somit schuffen sich die Rüsselsheimer Alternativen und richteten Splitterschutzgräben und Luftschutzkeller ein. Häuser die über einen solchen Luftschutzraum verfügten, wurden am Sockel mit fluoriszierender Farbe beschriftet. In großen weißen Lettern konnte man die Buchstaben LSR lesen. Sowie auf dem oben abgebildeten Sockel eines Hauses in der Königstädtersraße in der Arbeitersiedlung.

Leider ist der Schirftzug nicht denkmalgeschützt, dennoch erinnern diese drei Buchstaben an eine sehr dunkle und traurige Zeit.

 

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Monopteros im Verna Park

Der Monopteros im nördlichen Teil des Verna Parks, der ursprünglich als Ruine angelegt wurde und von  Freifrau Wilhelmine von Verna, in Gedenken an ihren Gatten Ludwig, der bei einem Reitunfall 1843 in Mainz ums Leben kam, beauftragt wurde. Erst durch spätere Renovierungsarbeiten wurden die Säulen aufgerichtet und der Tempel erhielt dadurch die uns heute bekannte Gestalt.

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Obelisk (Verna Park)


Der Obelisk im Verna Park hat eine beachtliche Höhe von 10 Metern und ist aus Kalkstein gearbeitet. Freifrau von Verna hat ihm nach französisch und italienischem Vorbild der romantischen Gartengestaltung errichten lassen. Genau wie die anderen Elemente im Park, sowie für die Ruine oder  die Grotte,stammt der dafür verwendete Kalkstein aus einem Steinbruch in der Nähe der Wiesenmühle, der im Besitz der von Vernas war.


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Opel Hauptportal

1862 gründete Adam Opel quasi ein Startup in der väterlichen Werkstatt. Nur ein Jahr später gründete er seine erste Nähmaschinenwerkstatt in einem ehemaligem Kuhstall und nur 5 Jahre später erwarb das Gelände in der Nähe der Mainbahn und errichtete seine erste Nähmaschinenfabrik.

1886 überzeugten ihn seine Söhne in die Fahrradproduktion einzusteigen und führten nicht nur durch die Radrennsporterfolge das Unternehmen an die Spitze Europas. Den Automobilbau erlebte Adam Opel gar nicht selber, er war auch strikter Gegner des Automobilbaus.  3 Jahre nach seinem Tod war es Sophie Opel, die die Initialzündung für den Automobilhersteller auslöste. 1899 begann die Produktion des Opel Patentmotorwagens „System Lutzmann“. Ironie des Schicksals, so führte 1902 eine Kooperation mit einem französischen Automobilherstellers zur eigenen Produktentwicklung. 1911 wurde das für uns bekannte Altwerk mit ihren Jugendstilelementen  nach einem Großbrand errichtet. 1970 führte die Arbeitssuche meinen Großvater zum Opelwerk und nur 4 Jahre später begann mein Vater seine Lehre in der Opel-Sattlerei. Opel war nicht nur für meine Familie ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens, sondern für tausende. Ein Rüsselsheim ohne Opel ist schier undenkbar.

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Opel Mausoleum

30 Jahre nach dem Tod von Adam Opel ließ die Opel Familie, eine Familiengrabstätte errichten. 1924 entsteht das prachtvolle Mausoleum  auf dem alten Friedhof.

Hier ruhen:

Adam Opel (1837–1895) & Sophie Opel (1840–1913)

sowie die 5 Opel Söhne
Carl Opel (1869–1927), seit 1918 von Opel
Wilhelm Opel (1871–1948), seit 1917 von Opel
Heinrich Adam Opel (1873–1928), seit 1917 von Opel
Friedrich Franz Opel (1875–1938)
Ludwig Opel (1880–1916)

Ebenso wurden die Ehepartner sowie 9 Enkel und 2 Urenkel im Mausoleum bestattet. Die letzte Bestattung fand 2014 statt.

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Opelvillen

Die Opelvillen bestehend aus dem Herrenhaus und dem Haus Wenke und mit einem modernen Zwischengebäude verbunden. Einst das Domizil von Fritz Opel, stehen die Opelvillen heute für Kunst und Kultur – Gegenwartskunst im historischen Ambiente.
2001 gründet die  Stadt Rüsselsheim die  Stiftung Opelvillen : Zum einen, für den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude zzum anderen gehört zu den für die Kunstförderung .
1916 erwirbt Fritz Opel (Friedrich Opel) die Villa des Opelwerkdirektors Wilhelm Wenke und lässt 1931/32 das Herrenhaus erbauen. Die beiden Villen werden durch einen Wintergarten miteinander verbunden. 1955 verkauft die Witwe das Anwesen, gelegen zwischen Verna Park und Festung, an die Stadt Rüsselsheim. Das erste Rüsselsheimer Krankhaus war bis 1956 in den Opelvillen zu finden. Bis 1995 wurde es vom Amtsgericht genutzt bevor es zum Zentrum für Kunst und Kultur geworden ist.

Gerne von Brautpaaren als Ort der Trauungen genutzt und hat schon  mehrfach für mich aus diesem Grund als Kulisse hergehalten.

 

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Palais Verna

Das Palais Verna, 1770 als Amtshaus errichtet und wurde 1850 an Freiherr und Freifrau von Verna verkauft. Freiherren von Verna beauftragten den Umbau und die Vergößerung zu einem dreigeschössigen Palais im klassizistischen Stil mit Altan und Treppenhaus.
Neben dem Palais erwarben die Freiherren von Verna auch 5ha Land und gestalteten den heute bekannten Verna Park nach romantischen Vorbild.

Freiherr von Seckendorff erbte das Anwesen und verkaufte 1911 das gesamte Areal an die Stadt Rüsselsheim. 1912 wurde der Park zur öffentlichen Nutzung freigegeben und das Palais fungierte als Rathaus. Bis 1983 war es sogar Sitz des Polizeireviers, bevor die Polizei in den Hasengrund in einen Neubau zog.  Besonders Denkmalschützer waren froh über den Auszug, da dem Palais nicht die Sorgfalt zu gute kam, die ein so historisches Gebäude benötigt.

Heute ist es Sitz des Ordnungsamtes, genauer gesagt der Sitz des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.


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Parkschule

Seit 1922 dürfen Schüler die Schulbank in der Parkschule drücken. Das denkmalgeschütze Gebäude direkt am Verna Park gelegen mit seinen Jugendstilelementen. Nur die Architektur erinnert an die Tradition des Gebäudes heute handelt es sich um eine moderne Schule, mit Mensa, Bücherei, Laptopklassen und Smartboards liegt der Schwerpunkt auch auf sozialem Lernen, in eigenes einegrichteten Räumen.

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Ratskeller

Der Ratskeller ist Teil des im Jahr 1952 errichteten neuen Rathauses, ein Treppe führte von den Amtszimmern direkt in den Ratskeller. Man munkelte, damit sich die Gemüter zwischen den Sitzungen bei einem Gläschen Wein beruhigen konnten. Doch das Rathaus kam allerdings schon kurz nach Fertigstellung an seine Kapazitätsgrenzen, das war dem rasanten Wachstum der Stadt Rüsselsheim geschuldet. Es gab schnell Pläne den Amtssitz zu verlagern bis letztendlich ein Erweiterung umgesetzt wurde, die sich gut in die bestehende Architektur integrieren ließ, ähnlich der Idee von Professor Gruber alt und neu zu kombinieren. Leider steht der Ratskeller aus Kostengründen seit einigen Jahren leer. Zur Historie des Ratshauses – Bis 1939 war das Rathaus in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche und musste dort aus Sichtgründen abgetragen werden. Zwischenzeitlich wurde das Palais Verna als Amtssitz genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Marktplatz von Professor Gruber neu entworfen. Gruber konzipierte eine Anlage die sich optisch an der Stadtkirche orientierte und eine Einheit bilden sollten. Geschaffen wurde neben dem neuen Rathaus, ein Gebäudekomplex mit Ladengeschäften und Wohneinheiten. Die Ladengeschäfte beherbergen heute unter anderem die Commerzbank und die Deutsche Bank, aber auch das Hotel Europa oder das Café am Markt. 2016 wurde der gesamte Marktplatz neu gestaltet und sorgt seitdem für Diskussionsstoff.


 

Schaab Louis ( Metzgerei L. Treber)

Metzgermeister Louis Treber eröffnete am 06. Mai 1899 das Gasthaus Ludwigshöhe. Ein historisches Gebäude mit langer Gastronomietradition. In den 1970er Jahren ist das Gebäude auch als Jugendhaus genuttzt worden bis es in den 80er Jahren  wieder  gastronomisch die Pforten öffnete.

1994 vollständig saniert und modernisiert ist, ist es wieder als Weinhaus Schaab Louis bekannt

 

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Seilfurter Bogen

Das „untergangene Dorf Seilfurt“,  durch die Mainlage von regelmäßigen Überschwemmungen bedroht und nach einem Großbrand völlig zerstört , siedelten die Einwohner 1476 nach Rüsselsheim über.

Das Rüsselsheimer Stadtwappen enthält einer These nach einen geheimen Hinweis auf dessen Existenz. So gehörte nämlich Seilfurt  neben Flörsheim, Bischofsheim und Raunheim zur Mainspitze mit Rüsselsheim als Zentrum, der  Historiker Professor D. Ernst-Erich Metzner vermutet, dass das Z auf dem Wappen, das fälschlicherweise für einen Wolfshaken gehalten wird. Doch eher ein F darstellt. Das F steht für die FÜNF Gemeinden der Mainspitze. Die Zwei Sterne stehen für die Eingemeindung von Seilfurt im 16. Jahrhundert.

Heute erinnert der Torbogen auf dem alten Friedhof noch an die Seilfurter Existenz. Der Torbogen wurde erst 1953 wieder zusammengesetzt.

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St. Georgs Kirche


Ernst von Seckendorff-Verna machte den Bau der St. Georgs Kirche in der Königstädter Straße 1902 möglich. Bereits 1889 liess er eine Kapelle im Verna Park errichten. Doch durch die Industrialisierung, wuchs der katholische Anteil unter den Rüsselsheimern und es musste Platz geschaffen werden. In der Anlehnung an die erste katholische Pfarrkirche wurde die Gerogs Schutzherrschaft wieder aufgenimmen.
Es  entstand ein kleiner Kirchbau im gotisierenden Stil. 1928 wurde der Glockenturm angebaut und die Kirche wurde um das Seitenschiff erweitert. Interessant ist auch das Triptychon neben dem Hauptaltar: Es zeigt die Heilige Familie, den „Arbeiterbischof“ Wilhelm Emanuel Ketteler der das berühmte Buch mit  Arbeiterpredigten hochhält, sowie den Gesellenvater Adolf Kolping.

Sowohl 1937 als auch 1972 wurde die Kirche renoviert. Die Kirche St. Georg gehört mit der St. Christophorus Kirche und der St. Michael Kirche zur Pfarrei Heilige Familie


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Stadtkirche

Nach zweijähriger Bauphase ist die Stadtkirche 1793 eingeweiht worden, die Grundsteinlegung war am 06. Januar 1791. Die ursprüngliche Turmhöhe betrug 28m und ist 1922 auf 35m erhöht worden. Die Erhöhung war für die von Opel gestiftete Glocke notwendig.

Der Zentralbau ist nach dem Vorbild eines Minerva-Tempels gestaltet worden.

Die Kirche hat folgendes Aussenmass 17 x 26 m und ein Innenmass von 15x 24m mit einer Wandstärke von einem Meter.

Der Kirchturm hat eine Fläche von 6,80x 6,80m mit einer Wandstärke von 1,40m und im Turm befand sich ursprünglich auch der Haupteingang.

Die Kanzel und der Alter sind in Richtung Norden ausgelegt.

Heute beherbergt die Stadtkirche die evangelischen Martinsgemeinde

 

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Stadt- & Industriemuseum

Seit 1976 existiert das Museum Rüsselsheim oder auch Stadt- & Industriemuseum und ist Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main.

Neben Dauerausstellung, die sich inhaltlich mit der Geschichte Rüsselsheims und der archäologischen Geschichte der Region Mainspitz beschäftigen, gehört die Opelgeschichte ebenso dazu. Zusätlich werden auch regelmäßige Wechselausstellungen angeboten.

 

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Tabor Haus (Mozart Haus)


Der Landsitz ist bereits 1670 erbaut worden, doch seinen Mythos erlangte das Gebäude erst 120 Jahre später.
1770 erwarb der Frankfurter Hofrat Tabor das alte barocke Wohnhaus mit Nebengebäuden und ehemaligen Hofgelände erwarb.
Tabor war bekannt als Förderer der schönen Künste und das er ein persönlicher Freund Goethes war, war auch kein Geheimnis.
Zwischen 1781-1790 nutzen durchreisende Künstler den Landsitz als Unterkunft.
Auf diese Zeit ist auch der urbane Mythos zurück zuführen, dass angeblich Wolfgang Amadeus Mozart während seiner Durchreise zur Aufführung seiner Krönungsmesse nach Frankfurt, hier nächtigte.Der Stadthistoriker und Lehrer Wilhelm Sturmfels liess eine Marmortafel an die Hauswand anbringen, mit folgender Inschrift:

In diesem Hause weilte im Jahre 1790 bei Hofrat Tabor der grosse Musiker W.A. Mozart

Allerdings gilt heute Mozarts Besuch als geschichtlich widerlegt.
Dennoch schreibt das Tabor-Haus Geschichte, die Tochter von Georg Hessemer, des späteren Besitzers und ersten großherzoglichen Bürgermeisters Rüsselsheims, Louise Hessemer gründete in einem Nebenhaus den ersten Kindergarten von Hessen-Darmstadt.
Der Ingenieur Paul Hessemer gründete hier auch die erste Höhere Bürgerschule.


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Trompe L´Oeil


Ein weiteres Gestaltungsmerkmal der Gartengestaltung des 18. und 19. Jahrhunderts, ist das Anlegen von künstlichen Ruinen. So auch im sogenannten Verna-Park. An der Südseite der Ruine befindet sich ein Torbogen und hat man genügend Abstand vom Torbogen, erblickt man eine weite Landschaft, eine illusionistische Malerei, eine sogenannte Trompe L´Oeil (frz. „täusche das Auge“). Eine Methode die bereits im Mittelalter entdeckt wurde, allerdings erst in der Renaissance ihre Blütezeit erlebte.

Folgende Inschrift ist an der Ruine angebracht.

Illusionistisches Landschaftspanorama. Teil der künstlichen Ruine des Landschaftsgarten, um 1865. Urspürngliche Malerei mehrmals verändert.

Bei der letzten Veränderung im Jahr 1996 wurde das ursprünliche Ölgemälde durch den Künstler Uwe Wenzel durch eine digitale Druckgrafik ersetzt. Uwe Wenzel war Mitbegründer der Künstlergruppe „Wendemaler“, die maßgeblich in den 90er Jahren das Stadtbild in Rüsselsheim geprägt haben.


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Verna Park (Stadtpark)

 

Alles beginnt 1839, als Freifrau Wilhelmine von Verna und Freiherr Ludwig von Verna ein Rüsselsheimer Amtshaus inklusive 56000qm Felder erwerben. Das Amtshaus wird zum Palais Verna umgestaltet, heute findet man das Ordnungsamt in dem Gebäude. Die Felder werden im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet.

Besondere Merkmale des Parks sind  die künstliche Ruine, die Eremitage, der Monopteros, der Teich, eine Voliere, eine Sonnenuhr und die Überreste eine Grotte. Besonders im Frühjahr und Sommer zeigt der Park sein Blütenmeer aus 200000 Blumen. Des weiteren prägen 500 Bäume das Parkbild,

1911 erwirbt die Stadt Rüsselsheim das Gelände und seit 1912 ist der Verna Park als Stadtpark auch öffentlich zugänglich.

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