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Adam Opel Denkmal (Bahnhof)


1937 schuf Emil Hub die 3,35m hohe und 4,5 Tonnen schwere Bronzeskulptur. Die Bronzefigur ist zum 100. jährigen Geburtstag, respektive zum 75. Firmenjubiläum des Rüsselsheimer Pioniers Adam Opel (1837–1895) entstanden. Der ursprüngliche Standort der überlebensgroßen Figur befand sich bis 1980 am Werkstor 20 (an der Einmündung der Weisenauer Straße in die Mainzer Straße ). Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes bekam „Adam“ einen neuen Platz auf einem Podest und sorgte dadurch post mortem für viel Diskussion. Seit 2005 steht „Adam“ ganz ohne Podest an der uns bekannten Stelle. Allerdings musster er 2014 den Platz räumen: Die Skulptur mußte instand gesetzt werden, nach dem sie durch zwei Autounfälle beschädigt wurde.

Kontrovers wird der Frankfurter Künstler Emil Hub diskutiert, der unter anderem Dozent an der Städelschule war und während der NS-Zeit zu den Künstlern gehörte, die an der großen deutschen Kunstausstellung (1937-1944) in München teilnahmen. Man kann sich darüber streiten, ob es sich bei dem prominenten Platz, um eine Vergangenheitsverdrängung oder Vergangenheitsbewältigung handelt. Fest steht jedoch, dass Adam Opel selber lange vor der NS-Zeit verstarb.

Adam Opel selber hat auch die Automobilproduktion nicht erlebt. Erst nach seinem Tod, war es Sophie von Opel, die die Initialzündung für die Automobilgeschichte auslöste. Adam Opel soll kurz vor seinem Tod auch folgendes über Automobile gesagt haben:

Aus diesem Stinkkasten wird nie mehr werden als ein Spielzeug für Millionäre, die nicht wissen, wie sie ihr Geld wegwerfen sollen!

1899 begann dann die Autoproduktion und ironischerweise ging Sophie von Opel 1902 eine Kooperation mit einem französischen Automobilhersteller ein und der Weg zu Deutschlands erfolgreichster Automobilmarke war geebnet.

Ich persönlich verbinde sehr viel mit der Firma Opel, denn ohne Opel wäre mein Großvater nicht nach Rüsselsheim gekommen und ich würde mich heute nicht so mit meiner Geburtsstadt beschäftigen. Auch mein Vater wurde sogenannter Opelaner nach dem er seine Lehre in der Sattlerei abgeschlossen hat. Die Firma Opel hat in meiner Familie immer eine große Rolle gespielt. Ohne Opel wäre auch Kunst in Rüsselsheim nicht so vertreten wie heute!


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Ursprünglicher Standort (1937 bis 1980)

5 months, 4 weeks ago Kommentare deaktiviert für Adam Opel Denkmal (Bahnhof)